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Körperkompetenz-Blog

In diesem Blog findest du nützliche Tipps, Rezepte und Inhalte, die dir dabei helfen, dich besser zu fühlen.

Du hast ein bestimmtes Thema zu dem du gerne mehr lesen würdest? Dann schreib mich an: mail@koerperkompetenz.de

Der Hauptanteil unserer Bevölkerung ernährt sich grundsätzlich zu schlecht. Zu viele, schnell resorbierbare Kohlenhydrate und zu viele tierische, gesättigte Fettsäuren, begünstigen die Entwicklung des heutigen „Wohlstandsbauches“, dem sogenannten viszeralen Bauchfett.

Süßigkeiten, Knabbereien, Schokolade, Eis, oder Alkohol: Schon im Kindesalter wird man für gutes Benehmen gerne mit leckeren Sachen belohnt.

Die meisten denken, wenn es um psychische Störungen geht, grundsätzlich nur an seelische Belastungen, Stress oder Überforderungen des Alltags. An unseren Bauch denken dabei jedoch die wenigsten.

 

Milch ist doch gesund, oder nicht? Unser Organismus hat sich im Laufe der Zeit zum Teil an Milchprodukte gewöhnt, obwohl er eigentlich gar nicht dafür ausgelegt ist.

Eier sind, ähnlich wie Muttermilch, von der Natur dafür vorgesehen, möglichst viele wichtige Nährstoffe zu liefern und gehören somit zu den nährstoffreichsten Lebensmitteln überhaupt.

Zimt ist die Rinde des tropischen Zimtbaumes. Zur Zimternte werden die Zweige des Zimtbaumes abgeschnitten, die innere Rinde entfernt und getrocknet.

Bereits in früheren Zeiten war Rote Beete, aufgrund ihrer roten Farbe als blutbildende Heilpflanze bekannt. Sie beinhaltet wertvolle Vitamine und Mineralstoffe und ist reich an Eiweiß und komplexen Kohlenhydraten.

Wer sich schon einmal mit der Paleo Ernährung auseinander gesetzt hat, weiß, dass Kokosöl eine große Rolle spielt.

Kurkuma, auch bekannt als Gelbwurz, gehört zur Familie der Ingwergewächse. Kurkuma hat eine knollenartige, fleischige Wurzel, wird bis zu einem Meter hoch und hat wunderschöne weiße oder pinkfarbene Blüten. Alte Schriften der indischen Veden belegen, dass Kurkuma schon vor fünftausend Jahren als Heilmittel verwendet wurde.

Kurkuma war bereits damals eines der wichtigsten Gewürze und gilt sogar als heilig. Kurkuma hat viele interessante, gesundheitsfördernde Eigenschaften und ist daher ein wahres Wundermittel.

Kurkuma wirkt antioxidativ, das heißt, es ist in der Lage freie Radikale (aggressive Sauerstoffmoleküle) zu neutralisieren. Somit schützt und stärkt Kurkuma das Immunsystem. Kurkuma wird als Antioxidanz wie beispielsweise die Vitamine E oder C klassifiziert. Als natürliches Antioxidationsmittel verhindert es den Verderb von Lebensmitteln durch Mikroorganismen. Kurkuma gilt als die Immunwaffe schlechthin. Der Wirkstoff Curcumin bzw. die Curcuminoide der Kurkuma-Wurzel unterstützen den Körper bei der Bildung von T-Zellen (weißen Blutkörperchen), die bei der Krankheitsbekämpfung unerlässlich sind.

Curcumin beeinflusst ebenfalls die sogenannten B-Zellen, die einzigen Immunzellen, die Antikörper bilden können. Auch Makrophagen – Fresszellen, die Viren oder Bakterien erkennen und ab - bauen – werden stimuliert, ebenso wie die Killer-Zellen, welche bereits erkrankte Zellen erkennen und zerstören.

Einer der wichtigsten Eigenschaft von Kurkuma ist die entzündungsregulierende Wirkung, womit sich ein großes Einsatzspektrum öffnet, denn viele Beschwerden und Krankheiten entwickeln sich aus einer häufig zunächst unbemerkten Entzündung. Curcumin hemmt nachweislich die Synthese (Herstellung) der entzündungsauslösenden Prostaglandine (Gewebshormone) und wird deshalb von der Weltgesundheitsorganisation WHO unter anderem gegen Rheuma empfohlen. Aber auch bei anderen entzündlichen Erkrankungen, sowie bei Endometriose kann Kurkuma mit großem Erfolg eingesetzt werden.

Kurkuma stimuliert die Produktion von Magen- und Gallensaft und hat dadurch einen positiven Effekt auf Magen-Darm-Probleme, welche auf einer gestörten Fettverdauung beruhen. Dadurch wird unter anderem auch die Leber geschützt und unterstützt.

Kurkuma ist einer der wirkungsvollsten Fatburner der Natur. Kurkuma hat große fettreduzierende Eigenschaften, indem es den Zellstoffwechsel anregt und Verdauungsprozesse beschleunigt. Kurkuma unterdrückt außerdem die Entstehung und das Wachstum spezifischer Fettzellen, die für Übergewicht und Fettleibigkeit mitverantwortlich sind.

Kurkuma kann bei der Behandlung von Osteoporose eingesetzt werden, denn Curcumin hemmt die Entwicklung von Osteoklasten, also von Zellen, die Knochensubstanz abbauen. Kurkuma-Wirkstoffe können zudem bei Frauen nach der Menopause Östrogen-Defizite teilweise ersetzen und dadurch einem Knochenschwund vorbeugen und ihn auch stoppen.

Curcumin, so wie es in der Natur vorkommt, ist in der Lage ungehindert die Blut-Hirn-Schranke zu passieren, die für Fremdmoleküle normalerweise undurchdringbar ist. Dabei sind natürliche Curcuminoide ausgezeichnete Wirkstoffe für die Behandlung von neurodegenerativen (Autoimmun-)Erkrankungen aller Art wie beispielsweise Multiple Sklerose oder Alzheimer, denn Curcumin kann mithelfen, dass sich Myelin-Schichten im Gehirn, d. h. Vereinfacht gesagt die „weiße Hirnsubstanz“, nicht vorzeitig abbauen und unser Hirn damit bis ins hohe Alter leistungsfähig bleibt.

Da Kurkuma außerdem eine Menge „Psychohormone“ enthält, kann es – insbesondere bei der Verwendung zusammen mit anderen Substanzen wie beispielsweise Piperin – auch unsere Stimmungslage verbessern. Curcumin und Piperin kombiniert gelten als potente natürliche Alternative zur Behandlung von Depressionen.

Zu guter Letzt wirkt sich Kurkuma in der Schönheitspflege positiv auf Haut und Haare aus, da es Kollagen-verjüngend wirkt und dadurch den Neuaufbau des Bindegewebes stimuliert.

Aufgrund der Vielzahl von positiven Eigenschaften gehört Kurkuma für mich in jede Küche. Probiert es doch einfach einmal aus. Selbstverständlich habe ich auch ein Rezept für einen wirkungsvollen Power Drink für Euch.

Kurkuma-Mango Smoothie

Zutaten (für zwei Personen):
150ml Mandelmilch + 100 ml Kokosmilch
½-1 Mango
1 EL Kokosöl
1 TL Kurkuma
1 cm großes Ingwerstück
Saft einer Limette oder Zitrone
etwas Honig zum Süßen

Zubereitung

1) Ingwer schälen und klein schneiden und das Leinöl mit Kurkuma vermischen.
2) Alle Zutaten in den Mixer geben (Mandel- und Kokosmilch zuerst) und ca. eine Minute gut durchmischen.

Lasst es euch schmecken

Brokkoli ist nicht jedermanns Sache - Studien zeigen jedoch immer wieder, dass das grüne Gemüse aus der Familie der Kreuzblütler, ein sehr wertvolles und gesundheitsförderndes Lebensmittel ist.

 

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